Online erfolgreich bewerben

Auch wenn es überwiegend erwartet wird, sich online zu bewerben, tauchen doch immer wieder Fragen auf. Und tatsächlich lohnt es sich, auf einige Details genau zu achten. Durch die Einfachheit einer Online-Bewerbung erhalten Unternehmen vielleicht zahlreiche Bewerbungen, doch nicht unbedingt gute.

Kanäle für Online-Bewerbungen

Auch digital gibt es mittlerweile verschiedene Kanäle, über die Du Deinen neuen Arbeitgeber von Dir wissen lassen kannst:

  • klassisch per E-Mail mit Dokumenten-Anhang
  • Karriereseite mit eigenem Bewerbungsportal des Arbeitgebers
  • Bewerbungsportal anderer Anbieter
  • Bewerbungs-App
  • Video-Bewerbung

E-Mail-Bewerbung

Verschickst Du Deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail, solltest Du auf ein paar Dinge achten:

  • Schreibe einen Betreff, der die Aufmerksamkeit des Personalers erregt und aussagekräftig ist. Gleichzeitig sollte klar sein, für welche Position Du Dich bewirbst.
  • Verfasse eine E-Mail, die bereits die wesentlichen Argumente für Deine Einladung enthält und kurzgehalten ist. Du kannst durchaus die ersten Absätze Deines Bewerbungsanschreibens in die E-Mail übernehmen.
  • Halte Dich grundsätzlich an kaufmännische Standards und den Knigge, insbesondere bei Anrede und Grußformel.
  • In den Fuß Deiner E-Mail gehören Dein Name, Deine Anschrift und Kontaktdaten.
  • Meistens wünschen Arbeitgeber Deine Bewerbungsunterlagen als ein zusammengefasstes PDF, welches nicht mehr als 5 MB umfasst und mit Deinem Namen benannt sein sollte. Das PDF-Format ist weithin akzeptiert und verursacht am wenigsten technische Probleme. U. a. bei PDF24 Tools kannst Du mehrere PDF-Dateien (z. B. Anschreiben, Lebenslauf und Bewerbungsanlagen) zu einer einzigen Datei zusammenfügen.

Bewerbungsportal des Arbeitgebers

Lebenslauf übertragen

Viele Arbeitgeber bieten eigene Portale auf ihre Karriereseite an, auf denen Bewerber ihre Unterlagen hochladen können. Manche Unternehmen erwarten sogar das Erfassen des Lebenslaufs in einem eigenen Formular. Das macht Dir als Bewerber die Arbeit, die sich dann der Arbeitgeber bei der Auswertung des Lebensläufe spart. Daran führt kaum ein Weg vorbei.

Vollständige Qualifikation

Schwierig wird es mit manchen Qualifikationen, die nicht in das vorgesehene Raster der Erfassung passen, aber dennoch wichtig für die Beurteilung Deiner fachlichen Eignung sind. Auch nicht zertifiziertes Bildungswissen oder eine begonnene Ausbildung kann Dich durchaus qualifizieren. Gib die relevante Bildung daher möglichst vollständig an und sei ruhig kreativ bei der Erfassung.

Bemerkungsfeld nutzen

Meist gibt es die Möglichkeit, ein freies Feld für Bemerkungen oder „Was Sie noch über mich wissen sollten“ auszufüllen. Diese Gelegenheit sollte unbedingt von Dir genutzt werden. Entweder trägst Du hier wichtige, den Lebenslauf ergänzende Informationen ein. Oder Du schreibst etwas über Deine Motivation zur Bewerbung. Überlege Dir, welche entscheidenden Informationen über Dich noch nicht in Deinen übrigen Bewerbungsunterlagen enthalten sind.

Bewerbungsportal anderer Anbieter

Mittlerweile gibt es zahlreiche Jobportale, auf denen Du mit Deinen persönlichen Daten ein Profil anlegen und Deinen Lebenslauf hochladen kannst. Unternehmen, die auf der Suche nach passenden Mitarbeitern sind, schauen vielleicht in diese Datenbanken. Damit kannst Du Dir die eine oder andere Bewerbung vielleicht sparen.

Bewerbungs-App

Um es den so benötigten Fachkräften, insbesondere Young Professionals, bei der Bewerbung so einfach wie möglich zu machen, gibt es mittlerweile zahlreiche Apps. Auch wenn die Nutzung noch nicht allzu weit verbreitet ist, kann sich das Ausprobieren lohnen. Die Tinder ähnliche App Truffls wirbt z. B. mit einer bestechenden Einfachheit im ersten Matching.

Extra-Tipp für die digitalisierte Unterschrift

Zum Erstellen Deiner digitalisierten Unterschrift (Scan) habe ich einen kostenlosen Webdienst entdeckt, der Dir den technischen Aufwand fast komplett abnimmt:

https://www.experte.de/hintergrund-entfernen

Dort lädst Du einfach das Foto Deiner Unterschrift auf Papier hoch und erhältst ein freigestelltes Bild, welches Du in Lebenslauf und Anschreiben einfügen kannst – fertig.

Bewerben kann so leicht sein

Die Technik vereinfacht in der Regel den Bewerbungsprozess, hat aber auch so manche Nachteile. Zahlreiche Möglichkeiten stellen Bewerber vor die Qual der Wahl. Persönliche Daten sind in unterschiedlichen Portalen immer wieder händisch von Neuem zu erfassen. Und wer auf den Datenschutz achtgibt, wird bei der Auswahl geeigneter Plattformen und Kommunikationswegen zusätzlich eingeschränkt. Eine Bewerbung per E-Mail entspricht jedoch in den meisten Fällen dem gängigen Standard.

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